In indizierten Fällen kann
eineTeilprothese zuweilen
noch durch Implantate vermieden werden, wobei viele
Menschen sich ein zu einfaches Bild von einer Behandlung mit Implantaten
machen. Dies wird zum Teil
auch durch reißerische Medienberichte gefördert.
Einerseits ist es schon so, daß die
Zahnimplantation mittlerweile ein ausgereiftes Verfahren
mit guten Erfolgsaussichten darstellt (ca. 85% Verweildauer nach
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Um die
Misserfolgsrate niedrig zu halten,
muß der Implantologe vorab eine ehrliche Bestandsaufnahme machen, so
u.a.:
1. Ist im Kiefer für eine
Verankerung der Implantate genug Platz vorhanden ?
2. Wie ist die Qualität (Dichte) des
Knochens ?
Daß die eigenen Zähne aufgrund von
Zahnlockerung verloren gingen ist übrigens kein Ausschlußgrund für
Implantate. Diese sind ganz
anders als natürliche Zähne im Knochen verankert, so daß die
Mechanismen der Parodontitis hier nicht das
Wer dagegen ein bisschen anpassungsfähig
ist und keine psychologischen Vorbehalte gegen eine Teilprothese hat,
fährt mit konventioneller Prothetik meist auch sehr gut und das zu
viel niedrigeren Kosten.